AdT: Gefleckter Goldapfel – und ein verhängnisvolles Urteil (30.04.2018)

Historische Abbildung eines gelblichen, gefleckten Apfels; BUND Lemgo

Der gefleckte Goldapfel; ©BUND Lemgo

Zum heutigen Apfel des Tages, dem Gefleckten Goldapfel, gibt es im 2. Band von Johann Lexa von Aehrenthals „Deutsche Kernobstsorten“ (PDF, S. 103f, erschienen 1836) einiges nachzulesen. Was auf dem Kalederblatt nicht sofort ersichtlich ist: Laut Lexa handelt es sich bei dem Apfel um einen ansehnlich großen, ungemein schönen, prahlenden Herbstapfel.
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AdT: Martin – und die Große Depression (28.04.2018)

Historische Abbildung eines roten und eines aufgeschnittenen Apfels; USDA

Der Martin; ©USDA

Zu diesem Apfel des Tages, dem Martin, habe ich keine Beschreibung gefunden. Was ich aber auch nicht so schlimm finde, weil er optisch für mich kein Mitnehmer ist. Die Abbildung aus dem Jahr 1933 stammt von Mary Daisy Arnold, die ihn im Auftrag des USDA in Rosslyn im Arlington County, Virginia, gezeichnet hatte.
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AdT: Holland Pippin – und heute ist Königstag! (27.04.2018)

Historische Abbildung eines grünlich-rötlichen und eines aufgeschnittenen Apfels; USDA

Der Holland Pippin, 1910 im Howard County, Maryland, von Deborah Griscom Passmore gesehen; ©USDA

Creighton Lee Calhoun zählt in seinem Buch „Old Southern Apples“ weitere Namen für den heutigen Apfel des Tages, den Holland Pippin auf: Pie Apple, French Pippin, Summer Pippin, Belvidere Pippin. Die Sorte ähnelt stark dem Herbst-Pippin und wurde damit verwechselt. Im Allgemeinen ein Kochapfel „von höchster Güte“ und zum Kochen geeignet, wenn die Schale noch grün ist.
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AdT: Reinette Von Bretagne – und Rilke (26.04.2018)

Historische Abbildung eines gelblich-rötlichen Apfels; BUND Lemgo
Reinette von Bretagne; ©BUND Lemgo

Beim heutigen Apfel des Tages, der Reinette von Bretagne, legt Johann Prokop Mayer (1737-1804) die Latte aber mal sehr hoch: „Es ist schwerlich möglich, eine schönere Frucht zu sehen, als diese ist.“ Und schwelgt ganz poetisch weiter:

„Sie ist halb roth und halb braun, mit schönen goldenen Sternen übersäet. Nichts fehlt ihr, als noch ein himmelblauer Grund, und man würde ihr sodann den Namen: Firmamentapfel, mit dem größten Recht beilegen, und sie das Gewölb des Himmels, nach der Natur, vorstellen.“

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AdT: Pojnik – und das Vaterland ein Apfelkern (24.04.2018)

Historische Abbildung eines gelblichen Apfels; BUND Lemgo

Der Pojnik; ©BUND Lemgo

Für den Apfel des Tages geht es heute mal nach Osteuropa, ins siebenbürgische Rumänien. Der Pojnik galt laut Eduard Lucas (1816-1882) den dortigen Pomologen als „die Krone der siebenbürgischen Äpfel“. Anfang des 19. Jahrhunderts war er dort in einer Waldgegend als Kernwildling gefunden und dann schnell verbreitet worden.
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