AdT: Weisser Bastard Winterkalwill – noch eine Variante (01.12.2018)

Historische Abbildung eines gelb-roten Apfels;  BUND Lemgo Obstsortendatenbank

Weisser Bastard Winterkalwill; ©BUND Lemgo

Wir hatten früher schon einmal den Weißen Winter-Kalvill und den Weißen Winterkalwill Tollapfel, die beide in Johann Prokop Mayers (1737-1804) Pomona Franconica beschrieben wurden – auf diese Einträge verweise ich deshalb. Der heutige Apfel des Tages ist die Variante des Weißen Bastard-Winterkalwilln und ebenfalls bei Mayer zu finden.

Um 1785 erhielt Mayer aus Straßburg ein junges Bäumchen, das er an einer hohen Mauer zum halbstämmigen Spalier heranzog, wobei er immer nur wenige Äpfel heranreifen ließ, damit diese größer wuchsen. Die Sorte ähnelt sehr dem Weißen Winterkalwill, nur hat der Bastard weniger stark ausgeprägte Rippen und Erhöhungen. Der Apfel zeigt etwas mehr Röte, ist in der Qualität aber nicht so gut wie der Weiße Winterkalwill. Gegen Weihnachten ist er genußreif, Mayer empfiehlt ihn als Kompott-Apfel. Auch er gehört zu den Schlotter-Äpfeln, die Kerne liegen lose in den großen Kerngehäusen und klappern.

Und sonst:

Leider gibt es keine erfreulichen Suchergebnisse für „Bastard“, daher gibt es heute auch kein „Und sonst“.

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