So kann das Apfeljahr 2019 weiter gehen – Napoleon ist zurück

Gemälde von Jacques Louis David, das Napoleon im Arbeitszimmer zeigt, Google Art Project 2

Als Apfel ist er mir lieber; ©Wikimedia / Google Art Project

Das Brandenburger Umweltministerium meldete am 7. Januar 2019 unter dem Titel „Seltener Fund von großem Wert“, daß die regionale Sorte „Napoleon“ wiederentdeckt wurde. Seit den 1930er Jahren galt sie in der Prignitz und im Wendland als verschollen. Den drei Pomolog*innen Urte Delft, Silke Last und Hermann Stolberg gelang jetzt der Nachweis des „Napoleonsapfels“ in der Prignitz und im Amt Neuhaus.

Der Apfel ist gelb-rot gestreift, das mittelfeste Fleisch ist saftig und fein aromatisch. Er reift im September/Oktober und ist bei kühler Lagerung bis April haltbar. Die Bäume können sehr groß werden, sind robust und gut für Obstwiesen der Region geeignet.

Das UNESCO-Biosphärenreservat Flußlandschaft Elbe ist damit um eine wertvolle Sorte reicher!

„Wilhelm Tell“ im Passionstheater Oberammergau

Im Vordergrund ein Junge mit einem roten Apfel auf dem Kopf, im Hintergrund ein Mann mit Armbrust; © Andy Stueckl, Passionstheater Oberammergau

Hier ist die Bühnentechnik gefordert: Tells Sohn Walter (Johannes Maderspacher, l.) und der Schütze (Rochus Rückel); ©Fotografie: Andy Stückl; Presse Passionstheater Oberammergau

Im oberbayerischen Merkur gibt es einen Vorbericht zur Neuinszenierung des „Wilhelm Tell“ in Oberammergau: „Freiheitskämpfer wider Willen: ‚Wilhelm Tell‘ feiert im Passionstheater Premiere“. Friedrich Schillers Bühnenklassiker hat Christian Stückl mit durchaus spannendem Aktualitätsbezug inszeniert:

„Aber wer ist der Meisterschütze Tell? Ein Freiheitskampfer, ein Individualist oder doch nur ein Mörder? Was ist Gerechtigkeit und kann der Einzelne sein Schicksal überhaupt in die eignen Hände nehmen?“
(Aus dem Presseheft)

Und ein Apfel kommt auch vor.

Premiere war am 6. Juli, weitere Aufführungen gab es am 7./20./21. Juli und 3./4./10./11. August 2018.