AdT: Gestreifter Rother Ostercalville – und ein vernichtendes Urteil (31.03.2018)

Historische Abbildung eines rot-gelblichen Apfels; Bund Lemgo
Der Osterkalvill, aus Johann Freiherr von Aehrenthals „Deutschlands Kernobstsorten“; ©BUND Lemgo

Der heutige Apfel des Tages sollte eigentlich erst morgen dran sein, denn heute ist ja nicht schon Ostern, sondern noch Kar-Zeit. Die Abbildung des Osterkalvill stammt aus Johann Lexa von Aehrenthals 1. Band seiner „Deutsche Kernobstsorten“ (PDF, S. 170f, erschienen 1833).
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AdT: Zwiebel Borsdorfer – und ein Experiment (30.03.2018)

Historische Abbildung eines gelblich-rötlichen Apfels am Ast und eines auf von unten betrachteten Apfels; BUND Lemgo
Der Zwiebel Borsdorfer, aus Langethals „Deutschem Obstcabinet“; © BUND Lemgo

Der heutige Apfel des Tages wäre für das Marketing vermutlich eine harte Nuß: Zwiebel-Borsdorfer. Die alte Sorte des Kulturapfels heißt auch Oignon de Borsdorf, Zipollenapfel oder Zwiebelapfel. Was die Kund*innen vermutlich einige Überwindung kosten würde, wenn sich in der Vorstellung „Zwiebelgeschmack“ aufdrängt.
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AdT: Iowa Keeper – another lost one? (27.03.2018)

Historische Abbildung eines gelblich-rötlichen und eines aufgeschnittenen Apfels; USDA
Der Iowa Keeper; ©USDA

Bei der Suche nach Informationen über den heutigen Apfel des Tages, den Iowa Keeper, bin ich leider nicht fündig geworden. Die Abbildung beim USDA verrät immerhin, daß die Sorte 1912 in Glenwood, Mills County, Iowa, vorkam. Möglicherweise hat sich auch diese Sorte nicht durchgesetzt, obwohl das „Keeper“ auf eine gute Lagerfähigkeit deutet, was ein nicht unwichtiges Marktkriterium ist. Optisch finde ich den Apfel ansprechend.
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AdT: Kronreinette – und ein kleiner Wasserschaden (26.03.2018)

Historische Abbildung eines gelblich-rötlichen Apfels
Die Kron(en)reinette,
aus dem Kalender „An Apple a Day“, mit frdl. Genehmigung des Verlags Hermann Schmidt

Die Abbildung des heutigen Apfel des Tages, der Kron- oder Kronenreinette, stammt aus dem Deutschen Obstcabinet von Christian Eduard Langethal (1806-1878), in dem sie auch ausführlich und schwärmerisch beschrieben wird.* Für Langethal gehört sie zu den Äpfeln ersten Ranges.
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AdT: Farthing – 1/4 d, please (25.03.2018)

Ein Kalenderblatt mit der historischen Abbildung eines gelblich-rötlichen Apfels; USDA
Der Farthing, mit Blüte; ©USDA
aus dem Kalender „An Apple a Day“, mit frdl. Genehmigung des Verlags Hermann Schmidt

Der heutige Apfel des Tages ist einer ohne viele Worte. Denn leider habe ich zum Farthing nichts außer einen „Beinah-Eintrag“ in Creighton Lee Calhouns kürzlich erstandenen „Old Southern Apples“ gefunden. Dort gibt es den Farthing’s No Bloom*. Der in Hattie, North Carolina, von H. H. Farthing gezüchtet, zwischen 1899 und 1902 verkauft wurde – und sich wohl nicht durchgesetzt hat.
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AdT: Wolf River – und langsames Kochen (24.03.2018)

Historische Abbildung eines rötlich-gelben und eines aufgeschnittenen Apfels; USDA
Der Wolf River, 1926, Arlington County, Virginia; ©USDA

Und schon wieder so ein großer Apfel des Tages. Das Apple Journal bringt es auf den Punkt: Falls an einem Obststand in den USA ein Apfel von der Größe eines kleinen Kürbis‘ liegt, ist es wahrscheinlich ein Wolf River. Er kann auch schon mal 30 cm Umfang und ein Gewicht von 450 Gramm erreichen* – durch die etwas gedrungene Form wirkt er dann nicht ganz so massiv als wenn er ganz rund wäre.
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AdT: Unvergleichliche Reinette – kann ja jeder sagen … (22.03.2018)

Historische Abbildung eines gelblich-grünen Apfels; BUND Lemgo
Unvergleichliche Reinette aus der Pomona Franconica; ©BUND Lemgo

Der Apfel des Tages heißt auch Nonpareille, Nonpareillerenette oder Reinette Non Pareille und ist wohl eine recht alte Sorte. Schon 1795 wurde er von Johann Caspar Schiller (1723-1796) beschrieben. Das zitiere ich mal vollständig, weil es einen ganz schönen Eindruck gibt, wie Schiller formuliert hat.
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