Da ich gerade beruflich sehr viel zu tun habe, paßt es nicht wirklich gut, daß es zum heutigen Apfel des Tages, dem Winslow, nicht viele Informationen gibt. Denn dann dauert die Sucherei doch immer länger, als wenn ich gleich auf die umfangreichen Artikel stoße.
Lediglich in Creighton Lee Calhouns „Old Southern Apples“ fand ich einen kurzer Hinweis, daß die Sorte aus Virginia stammt und 1854 zum ersten Mal beschrieben wurde. Eine Baumschule in North Carolina hatte den Winslow 1898 im Katalog. „AdT: Winslow (24.08.2022)“ weiterlesen
Der heutige Apfel des Tages ist der Gem Sweet, den Royal Charles Steadman 1925 für die Pomological Watercolor Collection des USDA illustrierte. Der Apfel stammte von der Versuchsstation in Rosslyn im Arlington County, Virginia. In den Protokollen der Versuchsstation gibt es auch einen Bericht zum Gem Sweet.
Der heutige Apfel des Tages ist der Alfriston, Mary Arnold schuf 1913 für die Pomological Watercolor Collection des USDA; der Apfel stammte aus dem Whatcom County, Washington.
Ursprünglich hieß die Sorte Shepherd’s Pippin – ein Herr Shepherd aus Uckfield, Sussex, hatte ihn im 18. Jahrhundert gezüchtet. 1819 wurde der Apfel von einem Herrn Booker aus Alfriston an die London Horticultural Society geschickt, was zur Umbenennung in Alfriston führte. „AdT: Alfriston (22.08.2022)“ weiterlesen
Der heutige Apfel des Tages stammt, wie sein Name „Ontario“ schon verrät, aus Kanada. Die Abbildung findet sich in der zwischen 1905 und 1930 erschienenen Loseblattsammlung Deutschlands Obstsorten.
Gezüchtet hatte ihn Charles Arnold in Paris, Ontario aus den Sorten Northern Spy und Wagenerapfel. Allerdings wurde die Sorte, seit sie vor 1890 von den Gebrüdern Transon in Orleans in den Handel gebracht wurde, auch in Europa sehr beliebt und ist heute noch in Deutschland verbreitet. Das belegt auch die wieder große Auswahl an schönen Abbildungen beim BUND Lemgo. „AdT: Ontario (21.08.2022)“ weiterlesen
Der heutige Apfel des Tages ist der Launette, Royal Charles Steadman hat die Abbildung 1928 für die Pomological Watercolor Collection des USDA angefertigt. Der Apfel kam von der Versuchsstation in Rosslyn im Arlington County, Virginia.
Der heutige Apfel des Tages ist der (die?) Salome, den Amanda Newton 1912 für die Pomological Watercolor Collection des USDA gezeichnet hatte. Der Apfel kam aus Patterson im Beaver County, Pennsylvania, in der Sammlung der USDA gibt es aber noch zahlreiche weitere Abbildungen.
In dem 1905 erschienenen Band 1 der Apples of New York gibt es auch einen längeren Eintrag mit einer Abbildung.
Die Äpfel sind nicht ganz mittelgroß und haben eine mäßig attraktive Farbe (das fängt nicht gut an …). Allerdings entwickeln sie manchmal eine gute Größe und Farbe. Im Anbaugebiet von New York (dem Bundesstaat) hält sich die Güte der Salome gegenüber den anderen Standardsorten ihrer Saison in Grenzen, sie reicht an keine heran. In manchen Baumschulen wurde sie allerdings als vielversprechende kommerzielle Sorte angesehen, weil die Äpfel bei starkem Wind gut am Baum hängen, fest sind und gut zu lagern sind. Zudem ist der Baum kräftig, sehr robust und gesund, kommt früh ins Tragen und bringt zuverlässig Erträge – alle zwei Jahre oder fast jährlich kommen mäßige bis gute Ernten zustande. „AdT: Salome (18.08.2022)“ weiterlesen
Der heutige Apfel des Tages, der Gestreifte Gelbe (Herbst-) Calville, findet sich in Christian Eduard Langethals (1806-1878) Deutschen Obstcabinet. Die Frucht II. Rangs zählt zu den echten Kalvillen, ist eine kompakte, konisch gebaute Sorte, die deutliche Rippen aufweist.
Die etwas fettige Schale ist gelb, auf der Sonnenseite sind allerdings rote Streifen zu sehen, die sich mit roten Punkten abwechseln. Auf der Schattenseite sind dagegen nur ganz blasse Streifen zu sehen, die lediglich um die Stielwölbung herum häufiger sichtbar hervortreten.
Der Apfel unterscheidet sich durch starke Kalvillrippen, durch einen starken Kelch und den stärkeren Stiel von der Gestreiften (roten) Herbstkalvill. Er hat ein lockeres, weißes Fruchtfleisch, das um die Kelchröhre herum rot sein kann. Es ist saftig und hat einen angenehmen Muskatgeschmack – daher wird die Sorte auch Gewürzkalvill genannt.
Die Genußreife beginnt im Oktober, der Apfel hält sich bis Weihnachten. Der Baum wächst nur mäßig hoch, läßt seine Zweige gern hängen, trägt aber bald und bringt reichlichen Ertrag. In Süddeutschland gibt es auf Obstlehrpfaden immer noch einige Exemplare.
Und gleich noch eine Abbildung aus der aus der zwischen 1905 bis 1930 erschienenen Loseblattsammlung „Deutschlands Obstsorten“, die immer wieder mit wirklich schönen Illustrationen aufwartet.
Die Sorte ist die Große Kasseler Renette, ich hatte schon ausführlicher über sie geschrieben, also bitte hier entlang.