AdT: Hungarian – gibt es etwas zu feiern? (20.08.2018)

Historische Abbildung eines gelb-rötlichen und eines aufgeschnittenen Apfels; USDA

Der Hungarian; ©USDA

Ob das jetzt ein Omen ist, daß ich zum heutigen Apfel des Tages, dem Hungarian, nichts finde? Der wurde wegen des Ungarischen Nationalfeiertags in den Kalender genommen. Es gibt beim USDA nur diese eine Abbildung, die Bertha Heiges 1902 in South Haven im Van Buren County, Michigan, angefertigt hat. Sonst findet sich weder in Creighton Lee Calhouns „Old Southern Apples“ noch in den Apples of New York etwas zum Apfel.

Mit dem Hungarian beginnt eine US-amerikanische Kalenderwoche, bis zum Samstag stammen alle Abbildungen aus dem USDA, die anderen Äpfel haben aber mehr Informationen zu bieten.

Was ich heute gelernt habe: es gibt den europäischen Apfelgürtel. Das ist die Zone, die für den Apfelanbau besonders geeignet ist. Sie erstreckt sich über Teile von Ungarn, Slowenien, Österreich, Südtirol und der Schweiz, und auch das sächsische Hügelland, das Elbtal und die Oberlausitz rechnen sich dazu.

Der größte Teil der ungarischen Apfelanbaugebiete befindet sich im Nordosten des Landes im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg zu finden, dort nennt man Äpfel auch das Gold von Szabolcs.

Die Künstlerin

Über Bertha Heiges, die den Kalender-Apfel gemalt hat, ist leider nur bekannt, daß von ihr über 600 Werke in der pomologischen Sammlung erhalten sind.

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© U.S. Department of Agriculture Pomological Watercolor Collection. Rare and Special Collections, National Agricultural Library, Beltsville, MD 20705
1902 von Bertha Heiges in South Haven, Van Buren County, Michigan gemalt.

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