AdT: Ohio Pippin – auch ein alter Bekannter? (24.09.2018)

Historische Abbildung eines gelblichen und eines aufgeschnittenen Apfels; USDA

Ohio Pippin; ©USDA

Beim heutigen Apfel des Tages, dem Ohio Pippin, war ich zunächst froh, im 2. Band der Apples of New York die Sorte gefunden zu haben. Doch leider paßt die Beschreibung der Schale nicht wirklich: „etwas glänzend, attraktives, leuchtendes Gelb, oft mit einer leichten orange- oder pinkfarbenen Röte.“

Grünlich-gelb hätte ich nach der Abbildung, die 1923 in Rosslyn im Arlington County, Virginia, von Royal Charles Steadman angefertigt wurde, noch akzeptiert. Aber ein glänzendes, leuchtendes Gelb? Also habe ich weitergesucht und bin in Creighton Lee Calhouns „Old Southern Apples“ – vielleicht – fündig geworden: Er zählt bei den zahlreichen Synonymen des Newtown Pippin auch den Green Ohio Pippin auf. Und wenn ich die Ähnlichkeit der heutigen Kalenderabbildung mit der des früheren Blogeintrags zum Newtown betrachte, halte ich Calhouns Einordnung für richtig. Und verweise daher der Einfachheit halber eben auf den früheren Blogbeitrag.

Der Künstler

Der 1875 geborene Royal Charles Steadman gehörte wie Ellen Isham Schutt (1873–1955), Mary Daisy Arnold (ca. 1873–1955) und Deborah Griscom Passmore (1840–1911) zu den Illustrator*innen beim USDA und arbeitete dort seit 1915 als „pomological artist“. Er ist mit 892 Dokumenten in der pomologischen Aquarellsammlung verzeichnet.

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© U.S. Department of Agriculture Pomological Watercolor Collection. Rare and Special Collections, National Agricultural Library, Beltsville, MD 20705

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