AdT: Farthing – 1/4 d, please (25.03.2018)

Ein Kalenderblatt mit der historischen Abbildung eines gelblich-rötlichen Apfels; USDA
Der Farthing, mit Blüte; ©USDA
aus dem Kalender „An Apple a Day“, mit frdl. Genehmigung des Verlags Hermann Schmidt

Der heutige Apfel des Tages ist einer ohne viele Worte. Denn leider habe ich zum Farthing nichts außer einen „Beinah-Eintrag“ in Creighton Lee Calhouns kürzlich erstandenen „Old Southern Apples“ gefunden. Dort gibt es den Farthing’s No Bloom*. Der in Hattie, North Carolina, von H. H. Farthing gezüchtet, zwischen 1899 und 1902 verkauft wurde – und sich wohl nicht durchgesetzt hat.

2000 hatte jemand noch einen alten Baum, der 1970 gepfropft worden war, in Ashe County, North Carolina, entdeckt und beschrieben (was an die Wiederentdeckung des Sternapfels erinnert). Danach ist der Farthing ein mittelgroßer Apfel, der unregelmäßig, auch tonnenförmig geformt sein kann.

Die Schale ist zäh, glatt, hellgelb mit einer schwachen roten Röte, manchmal mit Rost, dazu wenige Punkte.

Das Fruchtfleisch ist hellgelb, trocken, feinkörnig mit einem süßen Geschmack.

Leider kann ich nicht erkennen, ob die auf dem Kalenderblatt zu sehenden Blüte Blütenblätter hat oder entwickeln würde. Da „Farthing“ aber ein seltener Name ist, und sonst die Beschreibung zu passen scheint, nehme ich mal eine Übereinstimmung an.

Leider ist die pomologische Aquarellsammlung des USDA zur Zeit (25. März 2018, 11:35 Uhr) onlinen immer noch nicht erreichbar – deshalb kann ich die Herkunft der Blüten-Version nicht nachvollziehen.**

Und sonst:

Der „Farthing“ erinnerte mich an ein Schulreferat über die britische Währungsreform („ha’penny“, „thruppenny“, „12 Pence = 1 Shilling, 20 Shillings = 1 Pfund“!), mit dem ich in den 70ern die Klasse langweilte …

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* so einen blütenlosen Apfel hatten wir ja schon.

** Merke: Immer! Alles! Sofort! Speichern!

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© U.S. Department of Agriculture Pomological Watercolor Collection. Rare and Special Collections, National Agricultural Library, Beltsville, MD 20705

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