AdT: Multhaupts gestreifter Himbeerapfel (16.09.2022)

Historische Abbildung eines grün-rötlichen und eines aufgeschnittenen Apfels; BUND Lemgo

Multhaupts gestreifter Himbeerapfel; © BUND Lemgo

Der heutige Apfel des Tages ist Multhaupts gestreifter Himbeerapfel, die Abbildung stammt aus dem Deutschen Obstcabinet (PDF) von Christian Eduard Langethal (1806-1878). Die Beschreibung fällt leider recht knapp aus.

Die mittelgroßen, runden Äpfel gehören zu den echten Kalwillen. Es zeigen sich Rippen am Kelch und in der meist rostigen Stielhöhle.

Die feine, fettige Schale hat ein Hellgelb als Grundfarbe, dazu bilden sich karminrote Striche, die den Äpfeln ein ganz schönes Aussehen geben. Punkte sind nur bei genauem Hinsehen erkennbar.

Das weiße, feine Fruchtfleisch hat wenig eigenen Geruch, aber einen zimtartigen, süßen Himbeergeschmack. Wegen des Geschmacks und auch durch die lange Genußreife, die von Anfang Oktober bis Januar dauert, empfahl Langethal diese Sorte.

Wer etwas mehr über Himbeerapfel-Sorten lesen möchte: Hier finden sich ein paar Blogeinträge.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.