AdT: General von Hammerstein (14.09.2022)

Historische Abbildung von zwei grünen und einem aufgeschnittenen Apfel; BUND Lemgo
General von Hammerstein; © BUND Lemgo

Im Blog gab es schon den Minister von Hammerstein: Aus ihm und dem Weißen Winterkalwill wurde der heutige Apfel, der General von Hammerstein, gezogen. Die erste Ernte gab es 1908, danach brachte der Baum jedes Jahr einen guten Ertrag.

Nicht ganz überraschend ähnelt der große, rundliche bis glattrunde General dem Minister sehr in Form, Färbung und Geschmack. Er wird lediglich schon Anfang September eßreif und läßt sich dann bis Mitte Oktober lagern (danach kann der Minister auf den Tisch kommen).

Die glatte Schale ist am Baum grün, wandelt sich dann beim Lagern zu einem Gelblich-grün. Rost tritt nicht auf, wohl aber weißliche Schalenpunkte.

Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist direkt unter der Schale grünlich-weiß, ziemlich fest und sehr saftig. Der Geschmack wird als angenehm erfrischend beschrieben.

Da es damals im September noch nicht sehr viele große, saftreiche Apfelsorten gab, war der General auf dem Markt und in Delikatess-Geschäften als Tafelapfel sehr beliebt. Er ist aber wohl immer eine lokale Sorte geblieben.

Der Baum ist in der Blütezeit gegen naßkalte Witterung nicht empfindlich, trägt schon als relativ junger Baum Früchte und die Ernten werden jedes Jahre größer.

Für den Hintergrund zum Namensgeber empfehle ich den Beitrag zum Minister von Hammerstein.

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