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In Mainz gibt es in diesem Jahr Karnevals-Zubehör, das bestens zu diesem Blog paßt: die Zugplakette 2022 „Närrische Versuchung„.
Darauf ein dreifaches Hellau!

Immer mal was neues

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In Mainz gibt es in diesem Jahr Karnevals-Zubehör, das bestens zu diesem Blog paßt: die Zugplakette 2022 „Närrische Versuchung„.
Darauf ein dreifaches Hellau!

Der Drumhaller; © USDA
Der heutige Apfel des Tages ist laut der Pomological Watercolor Collection des USDA der Drumhaller, die Abbildung hat Royal Charles Steadman 1926 angefertigt. Leider wurde nicht vermerkt, wo er den Apfel entdeckt hat.
„AdT: Drumhaller – ein a für ein e? (24.02.2022)“ weiterlesen

Ein Pomme de Livre, auch „Hausmütterchen“; © BUND Lemgo
Beim heutigen Apfel des Tages wollte ich es mir mal leicht machen und einfach darauf verweisen, daß es sich beim Pomme de Livre keineswegs um einen Buch-Apfel, sondern um einen Pfund-Apfel handelt. Der in Frankreich wiederum auch als Belle Fille de Normandie bekannt ist.
„AdT: Pomme de Livre – und doch auch nicht (23.02.2022)“ weiterlesen

Der Spitzwissiker; © BUND Lemgo
Der heutige Apfel des Tages ist der Spitzwissiker, die Abbildung stammt aus Jakob Gustav Pfau-Schellenbergs (1815-1881) schönem Band „100 alte Apfel- und Birnensorten“, was auch am, mir sonsteher selten begegnendem Querformat, zu erkennen ist.
Zu Beginn nennt Pfau-Schellenberg einige Synonyme, auf die ich später noch komme:

Der Woodville’s Matchless; © Biodiversity Heritage Library
Der heutige Apfel des Tages, der englische Woodville’s Matchless, gehört zu den nicht ganz unbescheidenen Sorten, denen ein Nonpareil, Non(e)such, Unvergleich oder eben ein „Matchless“ im Namen verpaßt wurde. Die Abbildung stammt, wie an der ungewöhnlichen Text-Bild-Gestaltung zu erkennen ist, aus The Fruitist, zu dem ich schon ein bißchen geschrieben hatte und der um 1852 von Benjamin Maund (1790-1863) veröffentlicht wurde. Vollständig heißt das Werk „The fruitist: a treatise on orchard and garden fruits, their description, history, and management“.
Maund beginnt zunächst mit einem Lobgesang auf Äpfel überhaupt:
„AdT: Woodville’s Matchless (21.02.2022)“ weiterlesen

Der Cider Lady’s Finger; © Herefordshire Pomona
Der heutige, ausgesprochen hübsche Apfel des Tages ist der Cider Lady’s Finger, die Abbildung stammt aus der Herefordshire Pomona. Die Äpfel werden dort oft zusammen mit mehreren Sorten auf den Tafeln abgebildet, was auch sehr gut im Blogbeitrag der Biodiversity Heritage Library zu sehen ist – dort gibt es auch mehr zu diesem schönen Buch zu lesen.
Der Ursprung des Cider Lady’s Finger war nicht bekannt, aus dem Alter der vorhandenen Bäume wurde geschlossen, daß er wahrscheinlich um 1800 entstand.
Wie der Name schon verrät, gehört er zu den Äpfeln, die sich gut für die Cider-Herstellung eignen. Es wird auch, wie kürzlich beim Cowarne Red, das spezifische Gewicht angegeben, das auf den Fruchtzucker- und Mineralgehalt hinweist und für die Herstellung von Apfelwein, Most oder Cider relevant ist. In einer Analyse aus dem Jahr 1878 kam ein Mr. With auf 1045 (was unter dem des Cowarne Red liegt, der es auf 1069 brachte).

Der Crow Egg; © USDA
Der heutige Apfel des Tages ist der Crow Egg, die Abbildung stammt aus der Pomological Watercolor Collection des USDA.
Ehrlich gesagt hatte ich bei dem Namen mit wenigen Informationen gerechnet, zumal es auch nur eine Abbildung beim USDA gibt. Die hatte Royal Charles Steadman 1916 in dem hier schon ein paar Mal erwähnten Ort Geneva in Bundesstaat New York angefertigt.
Aber es kam alles ganz anders …

Der Akin; © USDA
Der heutige Apfel des Tages ist der Akin. Gut entwickelt gilt er als ein schöner, dunkelroter Winterapfel von ziemlich guter Qualität, wie es in den Apples of New York heißt. Als das Buch 1905 erschien, war der Apfel noch in der „Testphase“, sein Wert für die Kultivierung im Bundesstaat New York noch nicht bestimmt. In Creighton Lee Calhouns „Old Southern Apples“ und Tom „Professor Apple“ Burfords Buch „Apples of North America – 192 Exceptional Varieties for Gardeners, Growers, and Cooks“ kommt der Akin nicht vor; Adam hat ihn in seinem Blog nicht besprochen – daher ist nicht klar, ob es die Sorte heute noch gibt.
Der ursprüngliche Baum wurde vermutlich aus Samen gezogen wurde, die aus Tennessee stammten und 1831 in der Nähe von Lawrenceville, Illinois, gepflanzt wurden. Der Farmer W. J. Akin brachte den „Akin“ 1868 in den Handel und stellte ihn im Dezember 1890 auf der Tagung der Illinois State Horticultural Society aus – was ihm den Ersten Preis sowohl in der Kategorie „Seedling“ wie auch in der „New Variety good“ einbrachte.
„AdT: Akin – hoffnungsvoll gestartet … (18.02.2022)“ weiterlesen

Der weiße italienische Rosmarinapfel; © BUND Lemgo
Der heutige Apfel des Tages ist der weiße italienische Rosmarinapfel, die Abbildung stammt aus Johann Lexa von Aehrenthals (1777-1845) 1. Band seiner „Deutschen Kernobstsorten“ (PDF, S. 86 und 90/91, erschienen 1833)
Die Sorte hatte ich schon am 20. Mai 2018 im Blog, damals stammte die Abbildung aus dem Deutschen Obstcabinet von Christian Eduard Langethal (1806-1878). Daher verweise ich für die Informationen zu dem sehr leckeren Apfel auf den damaligen Eintrag.

Hohenzollern; ©USDA
Den heutigen Apfel des Tages hatten wir schon im 2018-Kalender. Da ich seitdem nichts neues zur Sorte gefunden habe, lasse ich den Beitrag unverändert; lediglich bei „Und sonst“ habe ich am Ende noch ein kleines großes Thema im Zusammenhang mit den Hohenzollern angefügt.
Der heutige Apfel des Tages mit dem deutschen Namen Hohenzollern hat mich etwas überrascht: Die Kalenderabbildung stammt aus der Pomological Watercolor Collection des USDA. Es ist dort die einzige Abbildung, Mary Arnold hat sie 1939 in Beltsville im Prince Georges County, Maryland, angefertigt. Leider sind in den üblichen Quellen keine Informationen zu finden. Doch dadurch bietet sich die Möglichkeit, einen Leser zu erfreuen:
„AdT: Hohenzollern – und etwas über den Berlepsch (16.02.2022)“ weiterlesen